2.7.2026 Infineon eröffnet neue Chipfabrik
und das 3 Monate früher als geplant. Infineon ist im Jahr 1999 durch die Ausgliederung des Halbleitergeschäfts von Siemens entstanden. Dresden ist heute der größte Standort für die Herstellung von Chips in ganz Europa. Diese ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Produktionsstätte für Leistungshalbleiter, mit einer Investition von fünf Milliarden Euro und rund 1.000 neuen Arbeitsplätzen. Die neuen Chips steuern Energieströme, u.a. auch in Rechenzentren. Da die EU bis 2030 unabhängiger von außereuropäischen Chip-Herstellern werden und 20 % selber herstellen will, ein sehr begrüßenswerter Fortschritt. Allerdings liegt Europa mit der Herstellung derzeit bei maximal 10%.
Aber mittlerweile beschäftigt diese Branche in Sachsen 80.000 Beschäftigte und sie will weiter wachsen, wie oben z.T. (unter der größte Standort) schon beschrieben. Denn: „Die deutsche Halbleiterindustrie erzielte 2025 einen Umsatz von mehr als 17 Milliarden Euro.“ Und: „Mehr als ein Drittel aller in Europa gefertigten Chips stamme demnach aus Deutschland, mit Sachsen als größtem Fertigungscluster des Kontinents. Der europäische Chips Act mobilisiert laut GTAI bis 2030 europaweit mehr als 43 Milliarden Euro, wovon Deutschland mit über 20 Milliarden Euro den größten nationalen Anteil trägt.“ (Quelle unter neue Arbeitsplätze)
Quintessenz ist: In Sachsen, aber auch in Sachsen-Anhalt ist in den letzten 10 bis 20 Jahren sehr viel investiert worden. Und das beginnt sich jetzt für die Transformation der deutschen Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit tüchtig auszuzahlen. Denn die Fortschritte sind inzwischen unübersehbar.