Innovative Projekte im Bereich Grüner Wasserstoff und Künstlicher Intelligenz (KI)
Lingen ist eine Stadt im Emsland, im Nordwesten von Niedersachsen mit knapp 60.000 Einwohnern. Bemerkenswert ist die niedrige Arbeitslosenquote von 3.3 %., denn Lingen gehörte früher einmal zu einem sehr armen Landstrich.
Nach der Ansiedlung des Atomkraftwerkes Lingen bzw. später Emsland kamen weitere Unternehmen hinzu und damit eine industrielle Basis, die die Stadt prosperieren ließ. Außerdem unterhält die (Fach-)Hochschule Osnabrück einen Campus Lingen. “ Moderne Studiengänge in Management, Technik und Theaterpädagogik – praxisnah, innovativ und mit enger Anbindung an die Wirtschaft“, so stellt sich der Campus vor.
Seit Schließung des Kraftwerks 2023 setzt Lingen auf grünen Wasserstoff. Als Stadt im Norden hat es viel Wind und mit RWE einen potenten Projektentwickler. Im August 2026 konnten sogar bereits die ersten Leitungen für den Transport von der Erzeugung zum Abnehmer im Chemiepark Marl (NRW) in Betrieb genommen werden. Damit ist der Beweis erbracht, dass „das Zusammenspiel von Elektrolyse, Transportinfrastruktur und Abnahme funktioniert.“ 2027 will RWE eine Elektrolyseleistung von 300 Megawatt produzieren. Auch ein Wasserstoffspeicher wird mit einer weiteren neuen Leitung angebunden.
Wasserstoff ist einer der Schlüssel zur Dekarbonisierung der Industrie und der anderen Sektoren. In der 2019 gegründeten Initiative sind mehr als 50 Unternehmen, Institutionen, Verbände und Kommunen versammelt, die gemeinsam die Grundlage für eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft in Deutschland legen wollen, schreiben die Initiatoren.
Die Stadt Lingen
Die Stadt Lingen (Ems) hat im aktuellen Standortranking des Portals „Die Deutsche Wirtschaft“ (DDW) eine herausragende Platzierung erreicht. In der jüngsten Erhebung belegt Lingen Rang 63 von insgesamt 4.046 deutschen Städten und Gemeinden. Besonders bemerkenswert ist Lingens Zugewinn von 21 Plätzen in der aktuellen Rangliste. Damit reiht sich die Stadt unter die dynamischsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands ein und positioniert sich vor Städten wie Oldenburg oder Mainz, sagt der parteilose OB.
Für das Ranking berücksichtigt aus den rund 3,5 Millionen Gewerbebetrieben in Deutschland jene Unternehmen, die Die Deutsche Wirtschaft als maßgebliche oder bedeutende Marktteilnehmer einstuft. Gründe können z.B. sein: dass sie Weltmarktführer, Top-Mittelständler oder bedeutender Investor sind.